MENU
Gemeinsam sind wir Köln.
Worum geht’s?
Köln lebt von Vielfalt. Unsere Kampagne „Gemeinsam sind wir Köln“ macht sichtbar, was Menschen mit internationaler Geschichte täglich leisten – als Nachbar:innen, Kolleg:innen, Freund:innen. Wir setzen ein Zeichen für Respekt, Fairness und Chancengerechtigkeit.
Zusammenhalt ist den Kölnerinnen und Kölnern wichtig. Gleich wo sie herkommen, welche Sprache sie sprechen, wie sie leben. Auch wenn es unterschiedliche Haltungen und Meinungen gibt, ist die vielfältige Stadtgesellschaft auf vielen Gebieten wertvoll und bereichernd: Kulturell, wirtschaftlich, politisch und menschlich.
Das möchte der Kölner Runde Tisch für Integration mit dieser Kampagnenseite stärker bewusst machen.
Hier äußern sich Menschen, die sich unabhängig von ihrer Herkunft für gesellschaftliche Vielfalt und gleichberechtigtes Zusammenleben in Köln einsetzen – als Privatperson, in Vereinen, Projekten, in ihrer Firma, in Schulen, Gemeinden, in der Verwaltung oder Nachbarschaft.
Sie alle stehen für das konstruktive Miteinander in einer lebenswerten Stadt und veranschaulichen den Slogan des Runden Tisches: Gemeinsam wir Köln.
Unsere Vielfalt ist unser Reichtum. Jeder Mensch ist wertvoll und hat Anspruch auf bestmögliche Behandlung in jeder Hinsicht.
Dr. Ali Kemal Gün
Psychologischer Psychotherapeut
Dr. Ali Kemal Gün
Unsere Vielfalt ist unser Reichtum. Jeder Mensch ist wertvoll und hat Anspruch auf bestmögliche Behandlung in jeder Hinsicht – unabhängig von sozialer Herkunft, kulturellem und religiösem Hintergrund, Geschlecht, Alter, körperlicher und geistiger Verfassung. Jeder Mensch verdient Respekt, Achtung und Wertschätzung. Jeder hat Anspruch auf Chancengleichheit und Teilhabe – ohne Wenn und Aber.
Dr. Ali Kemal Gün
Psychologischer Psychotherapeut
Wir Christinnen und Christen glauben daran, dass wir Menschen einzigartig und vielfältig nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden.
Gregor Stiels
Vorsitzender des Katholikenausschuss in der Stadt Köln
Gregor Stiels
Wir Christinnen und Christen glauben daran, dass wir Menschen einzigartig und vielfältig nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden. Deshalb haben alle Menschen die gleiche Würde und die gleichen Rechte.
Diesem Anspruch gerecht zu werden, ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung.
In Köln gibt es allerdings viele Kräfte, die aus unterschiedlichen Hintergründen und Motiven und gegen vielfältige Widerstände an diesem Ziel arbeiten. Als Katholik freue ich mich, ein Teil davon zu sein!
Gregor Stiels
Vorsitzender des Katholikenausschuss in der Stadt Köln
Unsere Antwort lautet: Gemeinsam sind wir Köln! Unabhängig davon woher Menschen kommen, welche Sprache sie sprechen, welche Lebensformen sie haben.
Wolfgang Uellenberg – van Dawen
Sprecher des Runden Tisches für Integrations
Wolfgang Uellenberg – van Dawen
1180 begannen die Kölner mit dem Bau ihrer großen Stadtmauer. Wer innerhalb der Mauern lebte, gehörte dazu. Stadtluft machte frei zumindest von der Herrschaft des Erzbischofs.
Heute wohnen mehr als 1 Million Menschen innerhalb der Stadtgrenzen. 4 von 100 haben eine internationale Familiengeschichte, Unter den jüngeren sind es schon 6 von hundert. Ihre Eltern oder Großeltern wurden angeworben, um zu arbeiten. Sie blieben, um hier zu leben.
Aber willkommen waren die, die man Gastarbeiter nannte, anfangs nicht und auch heute begegnen Menschen, die als fremd und „ausländisch“ angesehen werden, Vorurteilen, Ängsten Vorbehalten, auch Rassismus und Ausgrenzung. Vor allem Geflüchtete, die hier Schutz suchen, sind immer mehr von Ausgrenzung und drohender Abschiebung betroffen.
Unsere Antwort lautet: Gemeinsam sind wir Köln! Unabhängig davon woher Menschen kommen, welche Sprache sie sprechen, welche Lebensformen sie haben.
Grundlage unseres Zusammenlebens sind Menschenwürde und Menschenrechte. Wir haben alle das gleiche Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben, auf gute Bildung und gute Arbeit, auf Partizipation, auf Mitbestimmung und Mitgestaltung.
Dafür werben wir !
Wolfgang Uellenberg – van Dawen
Sprecher des Runden Tisches für Integrations
Die Menschenwürde ist unantastbar und gilt uneingeschränkt für alle und auch für Geflüchtete.
Claus-Ulrich Prölß
Geschäftsführer Kölner Flüchtlingsrat e.V.
Claus-Ulrich Prölß
Die Menschenwürde ist unantastbar und gilt uneingeschränkt für alle und auch für Geflüchtete. Als Demokrat*innen müssen wir uns dafür einsetzen, dass dies auch so bleibt.
Claus-Ulrich Prölß
Geschäftsführer Kölner Flüchtlingsrat e.V.
![]()
Migration ist ein allgemein menschliches Phänomen. Wir alle waren schon einmal Migranten, sind es gerade oder werden es einmal sein.
Bernd Geiß
ehem. Leiter des Arbeitsstabs der Ausländerbeauftragten der Bundesregierung
Bernd Geiß
Migration ist ein allgemein menschliches Phänomen. Wir alle waren schon einmal Migranten, sind es gerade oder werden es einmal sein. Migration ist auch nichts Vorübergehendes. Deshalb sind wir in Köln gut beraten, von dieser Tatsache auszugehen und entsprechend zu handeln.
Migrations- und Integrationsfragen werden zur Zeit leidenschaftlich, aber oft auch unsachlich diskutiert. Migranten, meistens Flüchtlinge, werden zu Sündenböcken für Fehlentwicklungen gemacht. Dem müssen wir entgegenwirken. Kluge Köpfe gestalten Migration im Sinne einer Win-win-Situation. Das entspricht den Maßgaben unseres Grundgesetzes und insbesondere dem Artikel 1, der die Würde des Menschen für unantastbar erklärt.
Zur Integrationsfrage will ich nur kurz das wiederholen, was die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung anlässlich des 20-jährigen Bestehens (1998) ihres Amtes als Motto gewählt hatte: „Integration ist schön. Macht aber Arbeit.“
Bernd Geiß
ehem. Leiter des Arbeitsstabs der Ausländerbeauftragten der Bundesregierung
und Mitglied des Kölner Runden Tisches für Integration
Nicht die Staatsangehörigkeit, der Geburtsort oder die Muttersprache bestimmt, ob sich jemand egozentrisch verhält, kriminell wird oder zur Gewalt neigt.
Petra Metzger
Geschäftsführerin des Runden Tisches
Petra Metzger
Nicht die Staatsangehörigkeit, der Geburtsort oder die Muttersprache bestimmt, ob sich jemand egozentrisch verhält, kriminell wird oder zur Gewalt neigt. Es gibt viele Deutsche, mit denen habe ich nichts gemein als die Staatsangehörigkeit. Andererseits gibt es viele Menschen, die nicht in D geboren wurden, mit denen ich sehr viel gemeinsam habe. Es kommt doch darauf an, wie jemand durchs Leben geht und welche Werte und Ziele er oder sie verfolgt. Unterdrücker und Unterdrückte findet man überall.
Köln lebt von der Vielfalt seiner Menschen, indem es eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung für aktiver Diversitätsstrategie und das Engagement für Inklusionsförderung einnimmt.
Eli Abeke
Dipl. -Ing. Eli Abeke, Architekt
Eli Abeke
Köln lebt von der Vielfalt seiner Menschen, indem es eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung für aktiver Diversitätsstrategie und das Engagement für Inklusionsförderung einnimmt. Bereitstellung von Bildungsangeboten zum Zwecke der Aufklärung von Kommunalen- und Antidiskriminierungsstrukturen und die Schaffung von Begegnungsräumen dafür, dass alle Einwohner*innen anerkannt und wertgeschätzt werden, um Diskriminierung und Rassismus entgegenzuwirken.
Gemeinsam in Köln leben, verlangt Ressourcenorientierte „Miteinander“ Grundhaltung. Das heißt, eine positive, auf Stärken und Potenziale gerichtete Grundhaltung im Umgang mit Menschen.
ein Beitrag für eine gerechte Stadtgesellschaft ist, weiterhin die Politik und Stadtverwaltung über die Potenziale von Menschen mit internationaler Familiengeschichte aufmerksam zu machen sowie Gefahren der Verbreitung rechtsextremer Gedanken in unserer Gesellschaft zu ermahnen.
Dipl. -Ing. Eli Abeke, Architekt
![]()
Bündnis14 Afrika e.V.
